Was unterscheidet „gutes“ von „schlechtem“ Proteinpulver?

Für viele Kraftsportler ist die Frage nach dem richtigen Proteinpulver schon fast eine Schicksalsfrage darüber geworden, ob ihr Training erfolgreich sein wird. Die Proteine sollen die durch die körperlichen Anstrengungen zerstörten Eiweiße im Körper wieder ersetzen. Die Zahl verfügbarer Produkte ist enorm. Doch wie erkennt man eigentlich gute oder schlechte Proteine? Diesbezüglich gibt es zwei Kriterien, die angelegt werden müssen: Die biologische Wertigkeit des Pulvers, so wie die persönliche Verträglichkeit.

Über die biologische Wertigkeit des Pulvers

Ohne zu tief in die biochemische Zusammensetzung gehen zu wollen, geht es primär um folgendes, wenn man Proteinpulver zu sich nimmt, um damit sportlich erfolgreich zu sein: Der Körper frisst durch die Anstrengungen Aminosäuren, welche die Bausteine von Proteinen sind. Idealerweise führt ein gutes Proteinpulver diese so schnell wie möglich dem Blut wieder zu. Der Grund, warum Kraftsportler zwar beispielsweise auch viel Quark essen, aber bei der Proteinzufuhr primär auf das Pulver vertrauen, liegt daran, dass dieses die Aminosäuren so schnell wie möglich dem Blut wieder zuführen kann. Man spricht diesbezüglich von der biologischen Wertigkeit des Pulvers. Entscheidend dafür sind die Molkeproteinverarbeitungen Hydrolisat, Isolat und Konzentrat. Im Idealfall bietet das Pulver eine Mischung aus den drei Verfahren. Das Pulver mit der höchsten biologischen Wertigkeit, welches also am schnellsten die Proteine wieder zur Verfügung stellt, ist das Whey-Pulver.

Die persönliche Verträglichkeit

Dieser Aspekt beinhaltet zwei Punkte: Zum einen geht es um die körperliche Verträglichkeit. Proteine werden oft über Lactose aufgenommen. Personen, die diesbezüglich eine Unverträglichkeit aufweisen, können auf Sojaprodukte ausweichen. Zum anderen geht es auch um den Geschmack. Das Pulver, was man täglich zu sich nimmt, sollte einem zusagen. Es gibt verschiedene Geschmacksrichtungen. Hier gilt: Probieren geht über studieren, einige Fitness Shops bieten auch kleine Testmengen zum probieren an.

2 Kommentare

  1. Geht es nicht auch viel mehr darum, wann man das Proteinpulver zu sich nimmt? Wenn ich mich recht erinnere, dann sollte man Whey Pulver direkt nach dem Training nehmen.
    Wohingegen Mehrkomponenten Protein dann genommen ewrden soll, wenn man Proteinpulver täglich benötigt. Wenn man z.B. den Bedarf nicht mehr auf natürliche (essen mein ich damit) Weise erhalten kann. Oder wenn man keine Lust mehr auf die tägliche Portion Speisequark hat 🙂

Schreibe einen Kommentar zu Mark Weber Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.